Pfarre Stadlau
Gemeindeaugasse 5
1220 Wien
Liturgie verstehen:
Stehen
01 / 282 22 44 pfarre.stadlau@donbosco.at

Stehen ist die Haltung des „Ganz-Anwesend-Seins“ – mit dem Körper aber auch mit den Gedanken.

Wir dürfen vor Gott nicht nur knien sondern auch stehen (Kanon: … vor Dir zu stehen und Dir zu dienen …), weil Gott unser Vater ist und Jesus sich selbst zum Diener aller gemacht hat.

Das Stehen zu Beginn eines Gottesdienstes bis nach dem Tagesgebet ist Zeichen für unsere Bereitschaft von jetzt ab „ganz da zu sein“. Während des Evangeliums stehen wir, weil wir Gottes Wort „ganz in uns aufnehmen“ wollen. Während des Hochgebets (nach der Wandlung) kann das Knien oder Stehen unsere aktuelle innere Haltung zum Ausdruck bringen.

Beim „Vater-unser“ stehen wir weil wir unserem Gebet (Bekenntnis und Bitte) Nachdruck verleihen wollen. Ab dem Schlussgebet (mit anschließendem Segen und Sendungsauftrag) stehen wir (wegen der anschließenden Ankündigungen für die nächsten Tage wird dies vielerorts nicht so gehandhabt) zum Zeichen unserer Bereitschaft, Gottes Wort in der Welt zu verkünden.