Liturgie verstehen:
Segen
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Das Wort „Segen“ leitet sich vom Lateinischen „signare“ = „bezeichnen“ ab. Gemeint ist, dass wir beim Segen mit dem Zeichen des Kreuzes bezeichnet werden.
Nach biblisch-christlichem Verständnis ist Gott allein die Quelle allen Segens, d.h. aller guten Gaben. Jesus Christus ist der Mittler des göttlichen Segens.

Diesen Segen kann man für sich oder für andere erbitten. Segensgebete werden oft von Handauflegung, dem Ausstrecken der Hände oder dem Kreuzzeichen begleitet.
Im Mittelalter hat man dafür auch Kreuze, Reliquien, u.ä. verwendet. Heute noch gibt es den Segen mit der Monstranz. Segnen, d.h. Gott um seinen Segen bitten, können und sollen alle Getauften.
Schon im Altertum wird am Ende der Eucharistiefeier ein Segensgebet gesprochen. Bei feierlichen Messen wird oft ein dreigliedriges Segensgebet (Vater, Sohn, Heilige Geist) gesprochen.

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