| Das
Wort selbst kommt aus dem Griechischen und bedeutete ursprünglich
„Dienst an der Öffentlichkeit“ –
„Tun des Volkes“.
Wir
feiern Liturgie als eine Feier mit Gott und unter uns
Menschen.
Liturgie
ist daher Gottesdienst in zweierlei Hinsicht:
1. "Gottes Dienst an den Menschen"
2. "Menschen dienen Gott" |
|
Im übertragenen Sinn bedeutet Liturgie die „Ordnung
des Gottesdienstes“. In den Anfängen des
Christentums wurde eine nicht im speziellen geordnete Mahlfeier
(Mahlgedächtnis) gehalten: Gebetsgottesdienste mit Predigt
und Bekenntnis. Die anfangs nur überlieferten Formen wurden
erst um 600 n.Chr. verpflichtend vorgeschrieben.
Mit
dem 2. Vatikanischen Konzil (1962 – 1965)
ist ein Prozess in Gang gekommen, der Liturgie wieder zu einem
Ort wirklicher Äußerung und Praxis „des
Volkes“ wird und nicht nur symbolisch-entschärft
„dargestellt“ wird.
|