Pfarre Stadlau
Gemeindeaugasse 5
1220 Wien
Liturgie verstehen:
Lesungen allgemein
01 / 282 22 44 pfarre.stadlau@donbosco.at

Das 2. Vatikanische Konzil hat eine vollständige Neuordnung der Lesungen aus der heiligen Schrift (Bibel) im Wortgottesdienst ausgelöst:
So werden seither in den Wortgottesdiensten der Sonntage zwei Lesungen und das Evangelium vorgelesen. Dafür gibt es eine dreijährige Ordnung, sodass sich jede Lesung alle drei Jahre wiederholt.
Die Jahresreihen (Kirchenjahr = Lesejahr, jeweils vom 1. Adventsonntag bis zum Christkönigsfest) werden durch die Buchstaben A, B und C gekennzeichnet. Wobei in jedem der drei Jahre ein Evangelium gelesen wird (A = Matthäus, B = Markus, C = Lukas). Das Johannesevangelium ist der Fasten und Osterzeit vorbehalten.

An den Wochentagen gibt es nur eine Lesung und das Evangelium. Dabei gibt es zwei Jahresreihen: I in den ungeraden, II in den geraden Jahren. Hier folgen die Lesungen dem Prinzip der Bahnlesung (siehe Zweite Lesung).

Wer regelmäßig die heilige Messe mitfeiert hört so fast die ganze biblische Botschaft.

Um uns immer wieder bewusst zu machen, dass es sich bei den Lesungen nicht um irgendwelche Geschichten handelt, beschließt die Lektorin bzw. der Lektor die Bibelstelle mit: „Wort des lebendigen Gottes.“ – und die Gemeinde antwortet: „Dank, sei Gott“.