Liturgie verstehen:
Wandlung oder Einsetzungsbericht
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An die Überleitung vom Sanctus (Heiliglied) – Ja, du bist heilig, … – schließt die „Herabrufung des Heiligen Geistes“ auf die von Menschen bereiteten Gaben, damit sie geheiligt, d.h. zu Leib und Blut Jesu Christi werden – Sende deinen Geist … Dies macht deutlich, dass der eigentlich Handelnde Gott selbst ist - durch das Wort und Tun Jesu Christi im Heiligen Geist. Der Priester ist hier lediglich Mittler. Die christliche Tradition meint das nicht nur symbolisch sondern immer ganz real. Aber sie hat immer auch klar dazu gesagt: Diese Zeichen, Brot und Wein, sind wirklich sein Leib und sein Blut. Der Glaube nimmt das an.
Die eigentlichen Worte sind dem ersten Brief an die Korinther entnommen (1 Kor 11, 23- 25): Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde, …
Christus selbst hat aufgetragen, dieses Geheimnis immer wieder zu seinem Gedächtnis zu begehen.

RUF NACH DEM EINSETZUNGSBERICHT (Anamnese, griech. = Erinnerung):
Geheimnis des Glaubens. - Deinen Tod, o Herr, verkünden wir ...
Mit diesem Gebetsruf deutet die versammelte Gemeinde den Sinn der Eucharistiefeier: den Tod unseres Herrn zu verkünden und seine Auferstehung zu preisen. Diesem seinen Stellenwert entsprechend ist der Ruf - wenn irgend möglich - zu singen.

GLOCKENZEICHEN, WEIHRAUCH und LEUCHTER können helfen, das ganze Hochgebet als Höhepunkt der Feier zu erleben. Daher soll angestrebt werden, die Zeichen nicht auf den Einsetzungsbericht zu konzentrieren.
So werden beispielsweise die Leuchter vor Beginn des Hochgebets geholt und bleiben bis nach der Kommunion.

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