Liturgie verstehen:
Das Heilig-Lied (Sanctus)
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Heilig-Lied: Sanctus - Hosanna

Das Sanctus beginnt mit einer Huldigung an Gott Vater und wendet sich dann Christus zu, dessen Wiederkunft wir erwarten. Daher soll ein Heiliglied all diese Elemente enthalten.
Im biblischen Buch Jesaja (Jes 6) schaut der Prophet die Herrlichkeit Gottes. Gott ist umgeben von Engeln, die einander zurufen: "Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Scharen! Von seinem Ruhm ist die ganze Erde erfüllt." Wir dürfen gemeinsam mit allen Engeln und Heiligen Gott diesen Jubel zurufen, wir sind hineingenommen in den himmlischen Lobpreis. Das ist eine große Gnade, ein Geschenk Gottes.

Darum singt das Sanctus nun weiter: "Hosanna in der Höhe". Wörtlich übersetzt heißt Hosanna: "Hilf uns doch". Wie das Kyrie ist auch das Hosanna nicht nur ein Bittruf, es ist zugleich eine Huldigung an Gott, eine Huldigung an den, dem man zutraut, dass er helfen kann. Dieser Teil erinnert auch an den Einzug Jesu in Jerusalem.
„Hochgelobt sei, der da kommt“ – hat eine zweifache Bedeutung: Gepriesen wird die Ankunft Jesu im Stall zu Bethlehem, gepriesen wird aber auch sein immer neues Kommen in Herrlichkeit am Jüngsten Tag, um die Welt in die Vollendung zu führen.

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