Liturgie verstehen:
Körperhaltung beim Hochgebet
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Stehen ...

Das Messbuch (vgl. AEM 21) geht für die Eucharistiefeier von der Grundhaltung des Stehens aus. Von Gott aufgerichtet feiern wir dankbar das Geschenk der Erlösung. So sprechen wir im zweiten Hochgebet: "Wir danken dir, dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen und dir zu dienen."

Mit dem Stehen ist zwar nicht direkt eine Körperhaltung angesprochen, als vielmehr die Würde des Christen, der von Gott aus der Knechtschaft zur Kindschaft erhoben wurde und daher vor ihm nicht wie ein Sklave "zu Boden gehen" muss, sondern vor ihm "stehen" darf.

Für das Hochgebet sieht das Messbuch ausdrücklich vor, dass die Gemeinde während des ganzen Gebets steht. Lediglich für den Einsetzungsbericht empfiehlt es als Gebetshaltung das Knien. Wie der Ruf zum Einsetzungsbericht ("Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, ...") angibt, sind auch die Einsetzungsworte lobpreisendes Gebet. Daher ist auch hier das Stehen sinnvoll.

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