Liturgie verstehen:
Die Epiklese
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Danksagung und Bitte um den Heiligen Geist.

Epiklese = griechisch: „Benennung“
In einem Dankgebet wird zuvor Gott noch einmal gelobt und gepriesen. "Ja, du bist heilig großer Gott ..." (III. Hochgebet). Dann wird an Sonn- und Feiertagen noch einmal das Festgeheimnis des Tages angesprochen: "Darum kommen wir vor dein Angesicht und feiern mit der ganzen Kirche ...).
An dieses Dankgebet schließt nun die Bitte um den Heiligen Geist an, die Epiklese.

Die heutige Form dieser Bitte ist bereits auf den Hl. Hippolyt von Rom (215 n. Chr.) zurückzuführen: Wir bitten dich: Sende deinen Heiligen Geist. Heilige uns diese Gaben, das Brot des Lebens und den Kelch des Heils. Erfülle alle, die den Leib und das Blut deines Sohnes empfangen, mit deinem Geist und lass sie eins werden in Dir.

Der Priester streckt dabei seine Hände über Brot und Wein aus. In dem er ein Kreuzzeichen über die Gaben macht, betet er: "Sende deinen Geist auf diese Gaben herab, damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes unseres Herrn Jesus Christus."
Ohne Kraft von oben, ohne Hilfe Gottes können wir nicht Eucharistie feiern. Er selbst wandelt die Gaben. In der Wandlung wirkt der Vater und der Sohn im Heiligen Geist gemeinsam.

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