Liturgie verstehen:
Doxologie
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In der Doxologie (lat. = Lobpreis) bringt der Priester stellvertretend für die versammelte Gemeinde nochmals die Verherrlichung des dreifaltigen Gottes zum Ausdruck:
Durch ihn und mit ihm und in ihm (Jesus), ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.
Hostienschale und Kelch (mit Leib und Blut Christi) werden als Darbringung an den Vater erhoben und zwar so, dass der Priester selbst auch zu den Gaben aufschaut. Feiert ein Diakon oder zweiter Priester im Altarraum mit, so sollte dieser – zum Zeichen der gemeinsamen Darbringung – den Kelch halten.
Das Abstellen der Gaben erfolgt erst nach dem Amen der Gemeinde.

Die versammelte Gemeinde bestätigt durch ihr Amen das ganze Hochgebet. Das "Amen" bekundet, dass im vorausgegangenen Hochgebet der Priester im Namen der Gemeinde gebetet hat und diese nun dem Gebet zustimmt. Darin liegt der besondere Stellenwert des "Amen", das zur Verstärkung der Bestätigung auch gesungen werden kann.

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