Liturgie verstehen:
Aufbau des Hochgebetes
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Der "Hauptteil" der heiligen Messe!

Das eucharistische Hochgebet (auch „Kanon“ genannt = griech.: Richtmaß, Maßstab) ist der Kern der Eucharistiefeier. Im Hochgebet geschieht die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi.
Das Hochgebet beginnt mit der Präfation. Daran schließt das Sanctus. Dann geht es mit Danksagung weiter ("Ja, du bist heilig, großer Gott,..."). Dann kommen die Anrufung des Heiligen Geistes (die Epiklese), danach die Einsetzungsworte und das Gedächtnis des Opfers Christi (die Anamnese).

Nach der neuerlichen Herabrufung des Heiligen Geistes auf den Leib Christi folgen die Bitten für die Einheit der Kirche (Interzessionen), der große Lobspruch (die Doxologie), schließlich eines der wichtigsten Worte der gesamten Messfeier, das Amen der Gemeinde, eine Art Unterschrift unter das gesamte Hochgebet.
Zur Auswahl stehen 4 Hochgebete, dazu die so genannten Schweizerhochgebete und weitere Hochgebete für spezielle Anlässe (Eucharistiefeier mit Kindern, …).

Der Priester betet das Hochgebet kraft seines Weihesakramentes in Vertretung zwar fast durchgehend allein. Aber er tut das nicht und kann das nicht ohne die mitfeiernde Gemeinde. So wie niemand allein ein Festmahl feiern kann. Der Priester ist Teil der Gemeinde, die Gott feiert.

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