Pfarre Stadlau
Gemeindeaugasse 5
1220 Wien
Liturgie verstehen:
Hände als Schale
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Die Hände beim Gebet zu einer Schale zu formen ist mit der Einführung der „Handkommunion“ in der Folge des II. Vatikanischen Konzils üblicher geworden.

Aber schon vom heiligen Dominikus ist überliefert, dass er „oft auch nur mit den Händen“ gebetet hat. Er bezeichnete seine „Hände als Spiegel seiner Seele, Werkzeug seines Geistes und Freundinnen seines Wortes“.

Die durch die Hände gebildete Schale ist einerseits ein Zeichen des „Hergebens“, des „Verschenkens“, des „Sich-weggebens“, des „Sich-Gott-überlassens“, des sich ganz „in-Anspruch-nehmen-lassens“.
Andererseits können Hände als Schale auch vieles Aufnehmen, sie sind zum Empfangen bereit: Z.B.: Wasser beim Trinken aus einer erfrischenden Quelle. So können sie auch Zeichen werden für die Bereitschaft, Gottes Liebe und Gnade aufnehmen zu wollen.

Unsere Hände sollen nicht gierig festhalten sondern offen sein, so können wir empfangen.