Das "Kirchenjahr"
Osterzeit (Detail)

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Sonn- und Feirtage in der Osterzeit ...

Ostern – Hochfest der Auferstehung des Herrn
Ostermontag
Weißer Sonntag (= 1. Sonntag nach Ostern)
2. - 6. Sonntag nach Ostern
Christi Himmelfahrt
7. Sonntag nach Ostern
Pfingsten, Hochfest


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Kirchenjahr 2004/2005 ...

Ostern
Hochfest der Auferstehung des Herrn

Auferstehung Jesu ...
Auferstehung Jesu ...

Ostern ist Dreh- und Angelpunkt, Anfang und Ende, Begründung und Widerspruch, ein einziges, unteilbares Geschehen, das aus zwei Elementen besteht: Es ist das wichtigste Fest der Christenheit. Hier feiert die Kirche ihre Begründung und ihren Begründer. In der Erlösungstat von Tod und Auferstehung hat Gott sich den Menschen geoffenbart. Dies glaubend zu begreifen, ist seit 2000 Jahren eine Provokation für die Menschen. Ostern darf nicht als punktuelles, historisches Ereignis missverstanden werden. Der christliche Glaube besagt, dass die Offenbarung ein fortwährendes Geschehen bis zum heutigen Tag ist. Ostern ist kein Historienspektaktel, Ostern ist das zentrale Fest der Christen. Gott hat sich auf die Geschichte mit den Menschen eingelassen, mit allen Konsequenzen. Leiden und Tod inclusive. Am Ende aber steht der Auferstandene und die Auferstehung.

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Ostermontag

Der Ostermontag gehört mit dem 26. Dezember und dem Pfingstmontag zu den "zweiten" Feiertagen an den drei christlichen Hauptfesten.

Weihnachten und Ostern, früher auch Pfingsten, werden mit einem je achttägigen Fest gefeiert. Dabei zählt jeder einzelne Wochentag als Hochfest. Um wenigstens an einem der Werktage einen Festgottesdienstbesuch zu ermöglichen, wurden die zweiten Feiertage an den Montagen eingeführt.

So konnten in den deutschsprachigen Ländern für den Ostermontag eigene Bräuche entstehen. So erinnert der Emmausgang oder Emmaus Osterspaziergang an den Gang der beiden Jünger Christi von Jerusalem nach Emmaus, wo ihnen der auferstandene Jesus von Nazareth begegnete, den sie jedoch nicht erkannten.

Weißer Sonntag (= 1. Sonntag nach Ostern)

Der Name „Weißer Sonntag“ hat seinen Ursprung in der frühen Kirche: Die in der Osternacht Getauften trugen ihre weißen Taufkleider während der gesamten Osterwoche (Weiße Woche) bis einschließlich des Sonntags nach Ostern (Weißer Sonntag). Heute gehen an diesem Tag in vielen Pfarren die Kinder das erste Mal zur heiligen Kommunion.

2. - 7. Sonntag nach Ostern

Diese Zeit ist mit einem Weg zu vergleichen: Auf diesem Weg („Auferstehungsweg“) darf sich das Geheimnis des Osterfestes und die Freude über den Auferstandenen (in uns) entfalten. In den Lesungen erfährt die Sonntagsgemeinde vom Leben, Zeugnis und Wachstum der Urkirche (Apostelgeschichte). Die Osterevangelien (Lukas bzw. Johannes) erzählen von Begegnungen des Auferstandenen mit seinen Jüngern: „Jesus ist auferstandenen und erschienen“. Abschnitte aus der Hirtenrede und den Abschiedsreden Jesu prägen die letzten Sonntage vor Pfingsten.

Christi Himmelfahrt

Die "Himmelfahrt" des auferstandenen Jesus Christus wird im Lukasevangelium und in der Apostelgeschichte ausführlicher beschrieben. Dort heißt es (Apg 1, 9-11), dass Christus vierzig Tage nach dem Osterfest mit seinen Jüngern beisammen war. Vor ihren Augen wurde er emporgehoben, eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn den Blicken der Jünger. ... "Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen werde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen."
Das kirchliche Hochfest der Himmelfahrt Christi wird darum vierzig Tage nach dem Ostersonntag gefeiert, also immer an dem Donnerstag zwischen 6. und 7. Sonntag nach Ostern.

Pfingsten, Hochfest

Pfingsten gehört zu den österlichen Festen und der Pfingstmontag beschließt den österlichen Festkreis. Mit Leiden, Tod und Auferstehung des Sohnes hat Gott unwiderruflich sein Interesse an den Menschen bekundet. Nun sendet er noch den Heiligen Geist. Dieses Geschehen ist die Brücke zwischen der einmaligen Erlösungstat und dem fortwährenden Wirken Gottes auf Erden. Der Heilige Geist ist keine weitere Gottheit, er ist in der Sprache Gottes der Ausdruck für: „Ich bin bei Euch, alle Tage bis ans Ende der Welt.“
Das zweite Kapitel der Apostelgeschichte bringt hier sehr anschaulich zum Ausdruck, wovon alle Evangelisten und auch die weiteren Verfasser des Neuen Testamentes überzeugt sind: Von der Wirklichkeit, dass alle, die an den Auferstandenen glauben, mit dem Geist beschenkt werden. Lukas erzählt von den versammelten Jüngern, von "Zungen wie von Feuer", die auf die Jünger herabkamen und von dem ersten Wirken der Jünger. Ihre Predigt konnten alle, die gerade in Jerusalem waren, verstehen.
Die Sprach- und Gedankenwelt des Lukas ist Menschen von heute nur schwer zugänglich und so wird sein Zeugnis mitunter als Live-Bericht verstanden. Ihm geht es aber, weit über ein historisches Ereignis mit kosmischen Begleiterscheinungen hinaus, um die Überlieferung von Geschehnissen, in denen Urchristen die Gegenwart und Wirkmächtigkeit des Heiligen Geistes glaubend erkannten.
Lukas erwähnt ausdrücklich die Taufe vieler. Jetzt ist die Dreifaltigkeit ganz geoffenbart und die Kirche steht allen offen, die an Gott glauben. Die Zeit der Kirche ist angebrochen.