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... das höchste christliche Fest des Jahres!

Die Christen feiern die Auferstehung Jesu.

Der Priester segnet vor der Kirche ein Holzfeuer und entzündet daran die Osterkerze. Danach zieht er mit den Ministranten und dem, die Osterkerze tragenden Diakon an der Spitze, in die dunkle Kirche ein. Während des Einzugs wird dreimal angehalten und der Diakon ruft: "Christus, das Licht". Die Gläubigen antworten mit "Dank sei Gott". Nach und nach werden alle Kerzen in der Kirche an der Osterkerze angezündet. In der so erleuchteten Kirche ertönt nun das "Exsultet", der österliche Lobpreis vom Sieg Christi über den Tod.

In den anschließenden Lesungen des Wortgottesdienstes wird der Bogen von der Erschaffung der Welt (Gen. 1,1 - 2,2) über die Zusicherung Gottes, einen ewigen Bund mit den Menschen zu schließen bis zur Auferstehung Jesu (Evangelium) gespannt.

Es folgt die Tauffeier, zu deren Beginn der Priester das Taufwasser weiht. Dazu taucht er während eines Gebetes die Osterkerze dreimal in das Wasser. Die Tauffeier schließt mit der Erneuerung des Taufversprechens. Die Gläubigen bekennen ihren Glauben an Jesus Christus und widersagen den Verlockungen des Bösen.

Den Höhepunkt des Gottesdienstes in der Osternacht bildet die Eucharistiefeier. Damit endet die Feier der 3 Heiligen Tage.

Im Anschluss an die Auferstehungsfeier in der Kirche wünschen sich die Gläubigen bei der Agape (lat.: Liebesmahl) rund um das Osterfeuer hinter der Kirche ein

gesegnetes Osterfest.

Christliches Ostern und jüdisches Pesach