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Und so gibt es auch heute - auch außerhalb von Zeiten der Weltmeisterschaft - zahlreiche Parallelen zwischen Religion und Fußball. Mancher Anhänger bezeichnet seine Beziehung zu seinem Lieblingsverein als "Religion" - dem Namen eines Fußballstadions wird ein "Sankt" davor gesetzt, und das sonntägliche Match als "Hochamt" bezeichnet. All das kann sicherlich als ein Zeichen für das Bedürfnis der Menschen nach Religion bezeichnet werden, das sich irgendwo ein Ventil sucht.
Da ist es nicht verwunderlich, dass man auch mancherorts in der Kirche auf die weniger gute Idee kommt, den Sakralraum "Kirche" in einen Veranstaltungsraum für Fußballübertragungen umzugestalten.
Aber es git auch positive Beispiele für das Zusammenwirken von Sport, im speziellen Fußball, und Kirche:
Fußball als Tor zu einer hoffnungsvollen Zukunft ist das Motto der Fußballschulen, die die Salesianer Don Boscos in Kooperation mit "Jugend eine Welt" errichten. Bei diesen Fußballschulen geht es um mehr, als nur ums Tore schießen oder Fußballstar zu werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen nicht nur lernen, was Selbstvertrauen, Teamgeist, Fairness und Disziplin heißt, sondern auch, wie man überbordende Kräfte und Frustration in etwas Sinnvolles umwandeln kann.
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