Lebendiges Wasser !
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Zeitalter des Wassermanns ?
Reale
Christuserfahrung angesichts des abstrakten
New Age
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In
einer sehr ausführlichen Betrachtung mit dem Titel «Jesus
Christus, der Bringer lebendigen Wassers» wendet
sich der Päpstliche Kulturrat an die Öffentlichkeit,
um die Spiritualität darzustellen - und vor ihr zu warnen
-, die unter dem Namen New Age nicht erst
neuerdings ein vielfach präsenter, wenn auch kaum fester
Bestandteil der postmodernen Kultur geworden ist. In der vatikanischen
Studie wird einerseits anerkannt, dass die weite Verbreitung
dieses Phänomens von einem zeitbedingten Bedürfnis
nach geistiger Orientierung und seelischer Stabilisierung
zeugt, dem die traditionellen Glaubensgemeinschaften nicht
immer genügen. Andererseits wird festgestellt, dass man
es hier mit keineswegs rechtgläubiger Theorie, Symbolik
und Praxis zu tun hat.
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New
Age sei keine Religion, sondern eine Spiritualität, wird
gesagt, von Anhängern wie von Gegnern. Handelte es sich
um eine Sekte, um eine geschlossene und sich abschließende
Gemeinschaft, wäre es einfacher, damit umzugehen. Angehörige
einer Sekte wissen, was sie zu glauben haben; im Bannkreis
von New Age braucht man das nicht zu wissen; hier hat die
Ethik den Vorrang vor der Dogmatik, und an die Stelle des
Katechismus tritt eine religiöse Gestimmtheit.
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Angesichts
einer abstrakten Anschauung von New Age bietet das Christentum
die persönliche Begegnung mit Christus, so der
französische Paul Kardinal Poupard, Präsident
des Päpstlichen Kulturrates, der entscheidend an der Entstehung
des am 3. Februar veröffentlichen Berichtes des päpstlichen
Kulturrates über das New Age beteiligt war.
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"New
Age scheint eine geistige Anschauung der Welt zu bieten, die
auf der tiefen Glücklosigkeit zeitgenossischer
Glückseligkeit beruht, da sie kosmische Harmonie
verspricht und die Erlangung von geistigen Kräften zur
Umgestaltung der Wirklichkeit. Dieser Zugang zur geistigen Welt
geschieht in den Erscheinungsformen des Alltags", so der
Kardinal gegenüber Radio Vatikan.
"Es geht dabei um eine Offenbarung des tiefen Ich, was
durch gewisse Techniken zugänglich gemacht wird, ein neues
Paradigma, eine neue Welt, die entscheidende Antwort auf die
Jahrtausenderwartung der Menschheit". |
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"Alle
Menschen suchen das Glück, und alles Glück der Welt
kommt aus der Tatsache, dass sie es nicht dort suchen, wo sie
es finden könnten".
Jacques
Bénigne Bossuet;1627-1704;
französischer Theologe und
Kirchenpolitiker, Bischof von Meaux
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Christus,

Bringer
lebendigen Wassers
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Die
Kirche könne angesichts der Herausforderung durch New Age
den Menschen helfen, ihre personale Dimension des Heils durch
die erlösende Begegnung mit Christus, wahrem Gott und wahrem
Menschen wiederzufinden. Das heißt: "Christus
als dem Bringer lebendigen Wassers zu begegnen".
Das wäre die Antwort auf das große heute existierende
Verlangen, da viele "auf der Suche sind und nach
Gott dürsten, ein Durst nach wahrem lebendigem
Wasser". Der Kirche ganze Kraft liegt "in der Weitergabe
dieses lebendigen Wassers, welches dem am Kreuz durchbohrten
Herzen Christi entspringt".
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Kardinal
Poupard:
"Man muss deutlich sein: es gibt Menschen, die den inneren
Frieden suchen, Einklang mit sich selbst und dem Universum, doch hätten
sie gerne eine Religion ohne Tränen. Man muss erkennen, dass
die Frohbotschaft Christi den einzigen Weg zur wahren Glückseligkeit
beinhaltet".
Das
"Zeitalter des Wassermanns" oder "Lebendiges Wasser"
- was liegt uns näher, was spricht uns mehr an?
Bieten
wir die Wahrheit Jesu Christi, des Bringers lebendigen Wassers?
Wie
denken Sie darüber?
Schreiben Sie uns Ihre Meinung in unser
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Quelle:
NZZ
Zenit
Zusammengestellt
von F. Herzog
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