Unterwegs mit dem eucharistischen Brot
Die Bedeutung des Fronleichnamsfestes
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Sehen wir von den bekannten Traditionen
wie Baldachin (Himmel), Umzug durch die Straßen,
den Stationsandachten und Segnungen
usw. ab. Dies alles sind geschichtlich entwickelte Ausformungen,
die veränderbar sind. Fronleichnam ist vor allem und dem Grunde
nach das Fest der eucharistischen (= Dankes-)
Gaben, die uns Jesus in Brot und Wein handgreiflich, nahbar
werden lassen. |
Jesus ist gegenwärtig in Brot und Wein
Darin hat es enge Verbindung mit der Liturgie
des Gründonnerstags. Anders als dort ist Fronleichnam
aber nicht durch einen anderen Sinnzusammenhang (Karwoche) geprägt.
Dieses Fest ist vielmehr - im wahrsten Sinne des Wortes - das "Hochfest
des Leibes und Blutes Christi".
Gott ist in diesem Brot (und auch im Wein) mit
uns und für uns da. Wenn wir das eucharistische Brot zu Fronleichnam
in einer Prozession
durch unsere Straßen tragen, machen wir öffentlich:
Gott ist hier, zwischen der "Sandlerbank"
im Park und der schicken Bankfiliale, zwischen Schulhof, Supermarkt,
Videoverleih, Beisl und Parkplatz. |
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Gott ist mit uns auf unseren Wegen
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Das sind unsere
Wege, unsere Plätze, hier leben wir - jeden Tag
gehen wir daran vorüber, beleben sie. Zu Fronleichnam zeigen
wir: Wir sind Gottes Volk, unterwegs in dieser Zeit,
nicht neben ihr. Sein Volk sind wir seit langem schon. Ihn glauben
und hoffen wir an unserer Seite. In diesem unscheinbaren
Zeichen: Im Brot.
Zusammengestellt von G. Jagenbrein
nach Dr. Peter Hahnen, Düsseldorf |
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