Pfarre Stadlau
Gemeindeaugasse 5
1220 Wien
Lasst euch mit Gott versöhnen 01 / 282 22 44 pfarre.stadlau@donbosco.at
 

Wir flehen euch an an Christi statt:
Lasst euch mit Gott versöhnen!
(2 Kor 2,50)

In seiner Liebe bemüht sich Gott ständig um uns.
Er setzt sein Leben für uns ein, damit wir leben können.
Sünde ist die Störung unserer Beziehung zu Gott,
zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst.

Gott ringt darum, dass wir ihm vertrauen und ihm glauben.

Durch die Taufe sind wir ganz in die Beziehung mit Gott hineingenommen.
Da aber weder die Freiheit des Menschen aufgehoben,
noch Geschichte getilgt wird,
bleibt die Möglichkeit zu sündigem Versagen bestehen.

Gott kommt uns entgegen:
Wann immer wir aus liebender Betroffenheit unser Versagen bereuen,
schenkt Gott uns seine Versöhnung.

 

 
Warum Beichte?

Das Sakrament der Buße schenkt uns Gott,
um uns seine Versöhnung in einem fassbaren Zeichen spüren zu lassen.
Die Beichte will uns die persönliche Zuwendung Gottes sichtbar machen.
Jesus hat seinen Aposteln die Vollmacht gegeben, Sünden zu vergeben.

 
Dreifaches Bekenntnis:

Bekenntnis des Glaubens -
ich glaube an einen barmherzigen Gott, zu dem ich mit allem kommen kann.

Bekenntnis des Lebens -
ich sehe die Gnade, die Gott auf vielfache Weise in meinem Leben wirkt.

Bekenntnis der Sünden -
ich erkenne, was mangelhaft und schuldhaft war -
aber auch, dass mit Gottes Hilfe das Gute möglich ist.



 
Vertrauensvolles Gespräch

Meine Schuld auszusprechen, bedeutet, zu ihr zu stehen und sie Gott anzuvertrauen.
Das Gespräch hilft, meine Situation besser einzuschätzen und
neue Sichtweisen zu gewinnen.
Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um Last loszuwerden.

Vergebung und Versöhnung

Nicht Erkenntnis, nicht Leistung und nicht Frömmigkeit erlösen uns,
sondern die barmherzige Liebe unseres Gottes.
Durch den Priester, der das Sakrament spenden darf,
wirkt Gott selber in seinem Heiligen Geist.

Beichte ist vor allem eines:
Die ausgesprochene Vergebung und Versöhnung, die Gott schenkt.



Die Buße

... ist nicht als "Abzahlen von Schuld" zu verstehen, sondern es geht darum,
"konkrete Schritte" zu setzen.
Statt von einem "Vorsatz" zu spricht P. Anselm Grün lieber von
einem "Übungsprogramm", das sich der Beichtende erstellen kann.

Die in der Beichte vereinbarte Buße, ist die Gelegenheit,
die neu gewonnene Lebenskraft in der Beziehung zu Gott konkret zu erfahren.
Die traditionellen Werke der Buße:
Gebet, Fasten und die Unterstützung von Menschen
sind erprobte Wege, die Gegenwart Gottes inniger zu erfahren.

Wer in einer guten Beichte das Ereignis
der befreienden Barmherzigkeit Gottes erfahren hat,
sehnt sich immer wieder danach.

Fragen zur Beichte von P. Anselm Grün

Anleitung für eine Gewissenserforschung ...