Don Bosco Festmesse am 29. Jänner 2017 01 / 282 22 44
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Don Bosco Festmesse!

"Welches Kind hier in der Kirche ist das jüngste?" – Mit dieser Frage begann Weihbischof Stephan Turnovsky seine Predigt am 29. Jänner 2017 bei der Festmesse zu Ehren Don Boscos (Gedenktag 31.1.) in der Salesianerpfarre Stadlau. Nachdem die Kirche „gesteckt voll“ war, konnte das jüngste Kind unter den vielen anwesenden Kindern jedoch nicht eindeutig ausgemacht werden.

Doch der Jugendbischof hatte allen Grund danach zu fragen. So gerne wollte er ein Beispiel zeigen, was Jesus im Evangelium meinte, als er sagte: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen" (Mt 18,3) Er wies in seiner Predigt darauf hin, dass es nicht darum geht, wieder zum Baby zu werden, sondern dass es um eine innere Einstellung geht. Ganz konkret zeigte er 3 Punkte auf:

1. In Kontakt sein mit Gott: Das Gebet ist der innigste Kontakt zu Gott. Wir sollen daran festhalten und nicht darauf vergessen.
2. Gutes tun: Wir leben in einer Zeit, wo viel Gutes getan wird, aber auch noch getan werden kann. So sollen wir selbst Gutes tun und auch anderen zeigen, wie man Gutes tun kann.
3. Nicht zuletzt soll man ein Gespür dafür entwickeln, wann man eine Situation verändern kann und soll und wann man diese einfach hinnehmen muss. Was man hinnehmen muss, sieht je nach Lebenserfahrung und Alter unterschiedlich aus. Während sich ein Kind mit Geschwistern, dem Freundeskreis, der Schule,... arrangieren muss, geht es in höherem Alter um Krankheiten und den Verlust von geliebten Menschen.

Alle diese Punkte verglich Turnovsky gekonnt mit Don Boscos Leben und Wirken. Er hielt die Gemeinde an, sich ein Vorbild am italienischen Heiligen zu nehmen, der sein Leben der Jugend gewidmet hatte.

Bei einem Rundgang durch das Pfarrhaus und einem Besuch im Pfarrcafe stellte er voller Freude fest, dass es sehr lebendig zu geht. Er hatte außerdem für jeden und jede ein offenes Ohr und sorgte für interessante Gespräche auch abseits der Messe.
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Bericht: Ingrid Jagenbrein

Fotos: Franz Hamberger