„Darstellung des Herrn“
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„Mariä Lichtmess“

Am letzten Dienstag feierten zirka 50 Leute das Fest „Darstellung des Herrn“ in einer abendlichen Messe mit anschließendem Blasiussegen.

Dieses im Volksmund auch „Mariä Lichtmess“ wird am 2. Februar, dem vierzigsten Tag nach Weihnachten, als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert. Der früher gebräuchliche Name „Maria Reinigung“ erinnert an den jüdischen Brauch, wonach sich nach den Vorschriften des Alten Testaments die Mutter vierzig Tage nach der Geburt eines Sohnes als unrein galt. Maria pilgerte also zu ihrer Reinigung in den Tempel nach Jerusalem und Jesus kam erstmals in die Stadt. Da Jesus der erste Sohn war, galt er als Eigentum Gottes und musste von den Eltern zuerst ausgelöst werden: er wurde zum Priester gebracht und vor Gott dargestellt.

Wir begannen die Messe mit dem Anzünden von Kerzen.

Früher wurde hier der Jahresbedarf an Kerzen für die Kirchen geweiht. Kerzen für den häuslichen Gebrauch konnten die Menschen ebenfalls zur Segnung bringen. Diese gesegneten Kerzen sollten vor allem in der dunklen Jahreszeit das Gebetsbuch beleuchten oder als schwarze Wetterkerzen Unwetter abwehren. Die Bedeutung hat jedoch im Laufe der Zeit stark nachgelassen und das Fest wird nur noch selten wie früher mit einer Lichterprozession gefeiert. Bist 1912 war Maria Lichtmess auch noch ein offizieller Feiertag. Nach diesem Tag endete für die Bauern Winterpause und ihre Arbeit begann wieder.

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Fotos: Franz Hamberger
Bericht: Franz Hamberger