Du baust ein Haus das lebt ...
2 Feiern der Erstkommunion am 30.5.2015
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Erstkommunion ...

 

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An einem herrlichen sonnigen Tag trafen sich 55 Kinder um ihre erstmals das Heilige Brot zu erhalten. Freudig und stolz feierten sie die Heilige Messe, welche von dem Jungmädchenchor der Pfarre musikalisch gestaltet wurde.

Wir entschieden uns wieder für zwei Messen, eine am Vormittag und eine am Nachmittag.

Heuer ging es in unserer Messe um die Geschichte eines Kirchturms der ein neues Haus sucht und von vielen abgewiesen wird:

In einer kleinen Stadt, ganz in der Nähe, stand eine alte Kirche. Leider zerstörte ein Unwetter das Kirchenhaus und jetzt steht der Kirchturm ganz alleine da. Er ist sehr unglücklich und sagt traurig:
"Ach, ich armer Kirchturm. Was soll denn ein Kirchturm sein ohne Kirche? Da bin ich ja nur noch ein Turm. Ich will mir einen neuen Platz suchen."

Der Kirchturm macht sich auf den Weg, um sich einen neuen Platz zu suchen. Da kommt er zu einem Bäcker. Der ruft: „Ja was soll ich denn mit einem Turm? Wenn du ein Backofen wärst, da könnte ich dich brauchen. Geh weg, wir müssen arbeiten.“

Der unglückliche Kirchturm geht weiter. Er kommt ins Donauzentrum. Die Menschen laufen mit vielen Taschen hin und her. Ein Verkäufer schreit: „Geh aus dem Weg, die Leute können ja meine Super-Sonder-Angebote nicht sehen! Kaufen Sie! Kaufen Sie! Heute billig!“ Ein anderer ruft: „Nein. Kaufen Sie bei mir! Ich habe schönere Sachen.“

Der arme Kirchturm. Hier gefällt es ihm gar nicht. Die Leute wollen ihn nicht. Sie sind viel zu hektisch und gestresst. Keiner hat Zeit für ihn. Keiner hat Platz für ihn. Er zieht weiter und ist schon sehr müde. In einem Park schläft er ein und als er aufwacht, wundert er sich sehr. Wo ist er denn da gelandet? Da ruft ihn jemand: „Hallo Turm! Du bist auf unserem Spielplatz. Können wir mit dir spielen? Aber warum schaust du denn so traurig?“

Da erzählt der Kirchturm den Kindern seine Geschichte. Er sagt, dass er so unglücklich und einsam ist ohne sein Kirchenhaus. Den Kindern tut der arme Turm leid. Sie sagen: „Wir möchten dir gerne helfen. Wir haben schon viel gebaut. Dürfen wir deine Kirche sein?“ Und die Kinder am Spielplatz stellen sich zum Kirchturm, heben ihre Hände wie ein Dach und bauen so für ihn eine lebendige Kirche. Da endlich ist der Kirchturm wieder froh.

Guter Gott, wir möchten gerne deine lebendige Kirche sein. Du baust ein Haus das lebt, und wir selber sind die Steine und Türen und Fenster, wir selber sind ganz wichtige Teile in deiner Kirche. Und egal ob groß oder klein, ob stark oder schwach, du kannst uns alle brauchen. Wenn ein Stein, also einer von uns fehlt, dann kann deine Kirche nicht stabil stehen. Wir möchten uns bemühen, als Freunde gut zusammenzuhalten, damit dein Haus fest steht. Du hast jedem von uns besondere Fähigkeiten und Talente gegeben. Wir möchten uns bemühen, sie gut einzusetzen, damit dein Haus bunt und lebendig wird.

Herzlichen Dank an alle die bereit waren die Erstkommunion so schön zu gestalten, viele ehrenamtliche Mitarbeiter haben an diesem Samstag dafür gesorgt, dass dieses Fest unvergesslich für die Kinder wird.

Fotos: Patricia Hamberger
Bericht: Marianne Hamberger