Krippenspiel
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Krippenspiel in Stadlau

Auch dieses Jahr kamen unzählige Kinder und Erwachsene in die Kirche, bis dass kein Platz mehr frei war, um mitzuerleben, wie Maria und Josef erfolglos auf der Suche nach einer Unterkunft waren. Jedes Mal schlugen ihnen die Wirten die Türe vor der Nase wieder zu und schickten sie weiter, sodass sie schon recht mutlos und verzweifelt waren.

Dass aber sowohl die Verzweiflung der Heiligen Familie als auch die Ignoranz und Egoismus der Wirtsleute keine Phänomene der Vergangenheit sind, sondern leider viel zu oft auch unseren Alltag prägen, wurde anhand kurzer Filme deutlich gemacht.

Diese zeigten die Kinder des Krippenspiels im Hier und Jetzt wo sie weggeschickt, ausgegrenzt oder schlichtweg überfordert waren.

Doch auch diese Geschichte der Bibel endet nicht im Dunkeln, sondern zeigt den Weg ins Licht und die Möglichkeit, ja unsere Pflicht, es immer wieder und immer öfter anders zu machen, uns für das Licht, die Liebe, zu entscheiden und es jedes Mal aufs Neue Weihnachten werden zu lassen.
Besonders die Hirten zeigten in diesem Stück, wie schwierig dies oft ist.
Gleichzeitig zeigte mir aber auch das Stück bereits im Vorfeld, wie viele großartige Menschen hier in dieser Pfarre leben, sei es die Jugend, die die Musik gestaltet, Leute, die sich um die Technik kümmern oder auch Eltern, die ihre Kinder zu den Proben bringen und die Kinder selbst, die ihre Zeit, ihre Geduld, ihre Energie wie selbstverständlich der Verkündigung Gottes Wortes widmen und sich in den Dienste der guten Sache stellen. Sie alle ermöglichten, dass es auch heuer und im Hier und Jetzt Weihnachten werden konnte.

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Text: Veronika Hofmann
(Organisatorin des Stadlauer Krippenspiel)

Fotos: Isabella u. Franz Hamberger