Pfarrfahrt 2014 - Donau
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Flusskreuzfahrt auf der Donau vom Schwarzen Meer nach Wien,
30. Juni – 8. Juli 2014

1. Tag: Flug von Wien nach Constanta (Rumänien)
42 Pfarrangehörige und Freunde unserer Pfarre machten sich in der Früh auf den Weg zum Flughafen Wien-Schwechat. Leider hat sich unser Abflug um vier Stunden verzögert, da unser Flieger einen Schaden hatte und wir auf unser Ersatzflugzeug warten mussten. Wir waren aber trotzdem alle bei guter Laune. Vom Flughafen Constanta fuhren wir mit dem Bus nach Tulcea, wo unser Schiff, die“ TUI Melodia“, bereits auf uns wartete. Danach hieß es Leinen los und das Schiff fuhr in der Nacht ca. fünf Stunden zum Schwarzen Meer bis zum Stromkilometer „0“.
2. Tag: Tulcea – Donaudelta – Flusstag
Am Morgen des 2. Tages starteten wir von Tulcea aus zu einer dreistündigen Fahrt mit Ausflugsbooten in das Donaudelta, das besonders für Vogelliebhaber ein wahres Naturparadies ist. Mehr als 250 Vogelarten gibt es hier. Anschließend sind wir mit der TUI Melodia stromaufwärts Richtung Oltenita gefahren.
3. Tag: Oltenita – Bukarest – Giurgiu (Rumänien) – Rousse (Bulgarien)
Nach einer etwa 1 ½-stündigen Busfahrt besichtigten wir Bukarest, die rumänische Hauptstadt. Eine Stadtführerin zeigte uns u.a. das Parlament, das zweitgrößte Gebäude der Welt, nach dem Pentagon in Washington. Sie hat uns auch über die triste soziale Lage der Einwohner berichtet. Das monatliche Einkommen eines Arbeiters ist ca. 200 Euro und für einen Arzt max. 350 Euro. Unser Schiff erwartete uns bereits in Giurgiu. Nach dem Mittagessen lernten wir bei einer Stadtrundfahrt Rousse kennen, das auch „Klein-Wien“ genannt wird, da die Innenstadt zahlreiche Bürgerhäuser mit kunstvollen Fassaden hat.
4. Tag: Flusstag
An diesem Tag haben wir das schöne Wetter auf dem Sonnendeck unseres Schiffes genossen und die eindrucksvolle Landschaft an uns vorbeiziehen lassen.
5. Tag: „Eisernes Tor“ – Belgrad (Serbien)
In der Nacht haben wir das „Eiserne Tor“ passiert, ein 130 km langes Tal, in dem die Donau die Karpaten und die Ausläufer des Balkangebirges durchbricht. Mit den hoch aufragenden Felswänden bildet das so genannte „Eiserne Tor“ eine der wildesten und großartigsten Landschaften des gesamten Flusslaufes. Am Nachmittag besichtigten wir Belgrad, die Hauptstadt Serbiens. Mit 1,6 Millionen Einwohnern ist Belgrad nach Budapest und Wien die drittgrößte Stadt an der Donau. Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist die Festung Kalemegdan auf dem Hügel oberhalb der Mündung der Save in die Donau. Besonders eindrucksvoll war die Kirche St. Sava. Sie gehört zu den zehn größten christlichen Kirchen weltweit und ist die drittgrößte orthodoxe Kirche auf dem Balkan. Im Inneren gibt es Raum für 12 000 Menschen und der Chor bietet Platz für 800 Sänger.
6. Tag: Novi Sad (Serbien)
Am Vormittag besichtigten wir Novi Sad. Die junge stolze Stadt liegt – von der Donau umspült – inmitten der pannonischen Kornfelder. Die Festung Petrovaradin gilt als ein Wahrzeichen von Novi Sad. Mit ihren über 200.000 Einwohnern aus 26 Völkern und Nationalitäten sowie sechs unterschiedlichen religiösen Gruppen gilt Novi Sad heute als moderne europäische Stadt. Sie ist auch eine der ältesten Messezentren in Serbien und ist seit 1960 Universitätsstadt.
7. Tag: Flusstag – Budapest (Ungarn)
In der Nacht bekamen wir bei der Zollstation Mohács Besuch von Zollbeamten, da wir wieder in den EU-zollfreien Raum einfahren – Bereich des Schengener Abkommens. Wir wurden geweckt und von den Beamten persönlich überprüft und dann konnten wir wieder weiterschlafen. Der 7. Tag war wieder ein Wohlfühltag auf dem Schiff bei heißen 32 Grad. Am Vormittag feierten wir in der Lounge den Sonntagsgottesdienst, an dem auch von den anderen Gruppen (insgesamt waren wir 178 Gäste an Bord) viele Personen teilnahmen. Gegen Abend erreichten wir Budapest, wo wir bis zum Montag-Morgen blieben.
8. Tag: Budapest
Bei einer Stadtrundfahrt und einem Stadtrundgang haben wir die imposanten Bauwerke an beiden Donauufern näher kennen gelernt. Besonders beeindruckend der Burgberg mit der Fischerbastei und der Matthiaskirche und die Brücken über die Donau sowie entlang dem Donauufer das Parlament, das neben der Basilika St. Stephan, eines der größten Gebäude der Stadt ist. In der Zwischenzeit ist unser Schiff von Budapest durch das „Donauknie“ nach Esztergom gefahren, wo wir dann wieder zugestiegen sind.
9. Tag: Wien
Nach dem Frühstück haben wir um 9 Uhr den Anlegeplatz an der Reichsbrücke erreicht und eine schöne Reise ist leider zu Ende.
Es war wirklich eine schöne Reise. Die Teilnehmer waren alle begeistert. Die TUI Melodia ist ein sehr schönes Schiff. Die Zimmer sehr funktional und schön eingerichtet. Das Essen war hervorragend und die Stimmung an Bord ausgezeichnet.

Bericht: Maria Smahel


Fotos: Felix Stocker, Maria u. Manfred Smahel