Feier der Erstkommunion am 25.5.2013
"Wir sind Kinder in Gottes lebendigem Wasser"
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Am 25. Mai empfingen 51 Kinder in unserer Pfarrkirche ihre
Erste Heilige Kommunion
.

Am Vortag wurde bei der Generalprobe noch fleißig geübt, danach gab es ein Picknick und dann ging es nach Hause um die Vorbereitungen für das Fest zu treffen.

Unter dem Motto "Wir sind Fische in Gottes lebendigem Wasser" feierten wir am Samstag eine wunderschöne Messe, welche musikalisch von unserem Jugendchor unter der Leitung von Susi Horvath unterstützt wurde, welche eigens das Lied „So geborgen wie ein Fischlein“ gedichtet hat. Mit der Geschichte des „Regenbogenfisches“ von Marcus Pfister wollten wir zum Ausdruck bringen, dass wir, wenn wir nicht teilen und einander helfen, immer alleine bleiben werden und keine Freunde finden können und dass wir nur miteinander eine tolerante, frohe, lustige und bunte Gemeinschaft sein können, egal wie verschieden wir auch sind.

Fotos: Patricia Hamberger

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Bericht: Marianne Hamberger

Die Regenbogenfisch-Geschichte

von den Kindern gespielt und vorgelesen:

Weit draußen im Meer lebt ein Fisch. Doch kein gewöhnlicher Fisch, nein, er ist der allerschönste Fisch im ganzen Meer. Sein Schuppenkleid hat die Farben rot, gelb, grün, blau und lila. Die anderen Fische bewundern ihn, sie nennen ihn Regenbogenfisch.

Ein kleiner blauer Fisch schwimmt auf ihn zu und sagt: „Komm, Regenbogenfisch! Komm spiel mit uns!“ Dieser schwimmt jedoch stolz an ihm vorbei und lässt seine Schuppen glitzern. Da sagt der rosa Fisch. „Sei doch kein Spielverderber!“ und der rote und der grüne Fisch umschwärmen ihn und seufzen: „So schön möchte ich auch sein.“ Ein freundlicher gelber Fisch ruft: „Regenbogenfisch, warte auf mich! Gib mir doch eine deiner Glitzerschuppen. Sie sind so wunderschön und du hast so viele!“

Da sagt der Regenbogenfisch: „Dir soll ich eine Schuppe schenken? Nein! Mach, dass du fort kommst.“
Erschrocken schwimmen die Fische davon. Jetzt will keiner mehr etwas mit ihm zu tun haben und der Regenbogenfisch ist ganz traurig, weil er so alleine war. Was nützt ihm jetzt seine Schönheit wenn er der einsamste Fisch im Meer ist?

Da kommt das Seepferdchen und der Regenbogenfisch fragt: „Ich bin doch so schön, warum spielt niemand mit mir?“ Das Seepferdchen antwortet: „In einer Höhle hinter dem Korallenriff wohnt der kluge Tintenfisch Oktopus, vielleicht kann dir der helfen.“
Der Regenbogenfisch findet die Höhle mit dem Oktopus und dieser sagt: „Ich habe dich erwartet. Die Wellen haben mir deine Geschichte erzählt. Höre meinen Rat: Schenke jedem Fisch eine deiner Glitzerschuppen, dann wirst du wieder fröhlich sein.
„Nein, das mache ich nicht! Wie könnte ich ohne meine Glitzerschuppen glücklich sein?“
Plötzlich ist der kleine blaue Fisch wieder da und ruft: „Regenbogenfisch! Gib mir doch bitte eine kleine Glitzerschuppe!“ Der Regenbogenfisch wartet ein wenig, doch schließlich gibt er dem kleinen Fisch eine seiner wunderschönen Schuppen.

„Vielen, vielen Dank! Du bist so lieb“, blubbert der blaue Fisch und bedankt sich für das wunderschöne Geschenk.
Der Regenbogenfisch fühlt sich plötzlich ganz komisch. Er sieht dem kleinen Glitzerfisch nach, wie er glücklich hin und her durch das Wasser schwimmt. Plötzlich kommen auch die anderen Fische, denn alle wollen eine Glitzerschuppe haben. Der Regenbogenfisch verteilt viele seiner Glitzerschuppen an die anderen Fische und wird dabei immer fröhlicher. Schließlich hat er fast alle verschenkt und trotzdem ist er sehr glücklich.

Da schwimmen alle Fische, das Seepferdchen und der Oktopus auf ihn zu und rufen: „Komm, Regenbogenfisch, spiel mit uns.“ und dieser antwortet voll Freude: „Ich komme!“ und er spielt den ganzen Tag mit seinen neuen Freunden.

Fotos: Patricia Hamberger

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Bericht: Marianne Hamberger