Andalusienreise vom 11. bis 18. Mai 2013
Strände - Gebirge - Kultur
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ANDALUSIEN – eine interessante Reise in den Süden Spaniens

Am 11. Mai 2013 machten sich 23 Personen aus der Pfarre Stadlau auf die Reise nach Andalusien. Manfred Smahel war wieder unser Reiseleiter und wir flogen vorerst nach Malaga, wo es dann per Bus weiter nach Sevilla ging, wo wir die beiden ersten Tage verbrachten. Am Sonntag feierten wir in der Kirche St. Nikolaus mit unserem geistlichen Begleiter, P. Rajan Pushpam SDB, Gottesdienst und anschließend besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens.

Einen überwältigenden Anblick bietet die bekannte Kathedrale, eines der größten Gotteshäuser der Christenheit, deren dominantes Element, die Giralda, ein ehemaliges arabisches Minarett, einen überwältigenden Anblick auf die Stadt bietet. Die Schifffahrt am Guadalquivier zeigte uns auch den modernen Teil dieser Stadt.
Am Montag, 13. Mai fuhren wir mit dem Bus nach Cordoba. Die Stadt Cordoba gehört zum Kulturerbe der Menschheit, wo die ruhmreiche Vergangenheit immer noch lebendig ist. Von den ehemals 500 Moscheen der Stadt steht nur noch die Mezquita. Wer sie betritt, findet sich in einem Zauberwald aus 850 freistehenden Säulen und rot-weiß bemahlten Bögen wieder. Die herrlichen Patios (Innenhöfe) und die malerischen Gässchen wirken wie aus den Geschichten von 1001 Nacht. Nach der Stadtbesichtigung fuhren wir an die Costa del Sol nach Torremolinos zum Hotel.
Am 4. Tag unserer Reise fuhren wir nach Alhaurin, wo wir eine Olivenmühle besichtigten. Dann ging es weiter nach Mijas, einem romantischen Städtchen an den Hängen zur Costa del Sol. Ein Stadtspaziergang führte uns an den „Eseltaxis“ und an der Stierkampfarena vorbei.
Granada, eine der schönsten Städte Spaniens, am Fuß der Sierra Nevada, war das Ziel unseres 5. Reisetages. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Alhambra, die zum Menschheitserbe erklärt wurde. Die Alhambra ist ein berühmtes Meisterwerk maurischer Architektur und Baukunst, mit Palästen, Gärten, zinnengekrönten Wehrmauern und Türmen, dem Nasriden-Palast und den Gärten der Generalife. Ein Spaziergang durch die engen und malerischen Gässchen des ehemaligen maurischen Viertels von Granada führte uns ins Zigeunerviertel Sacromonte, das auf einem breiten Hügel liegt, von dem man einen schönen Blick auf die Stadt und die Alhambra hat. Ein weiterer Spaziergang führte uns hinunter in die Altstadt bis zur Kathedrale.
Am Donnerstag, dem 6. Tag unserer Reise, fuhren wir ins britische Hoheitsgebiet Gibraltar, mit „The Rock“, dem Felsen, einem der bekanntesten Wahrzeichen des gesamten Mittelmeerraumes. Mit Minibussen fuhren wir zu den schönsten Aussichtspunkten, besuchten die Tropfsteinhöhlen und machten Bekanntschaft mit den Affen. Auf der Rückfahrt machten wir in Marbella halt und besichtigten den modänen Yachthafen Puerto Banus.
Am vorletzten Tag unserer Reise fuhren wir nach Ronda, der Geburtsstätte des berühmten Stierkampfes. Ronda ist ein verträumtes Städtchen über der 150 m tiefen Schlucht El Tajo. Natürlich machten wir auch einen Besuch in der Casa Don Bosco, einer Villa mit schönem Garten, ein Geschenk eines Ehepaares an die Salesianer Don Boscos, das derzeit fünf Salesianerpatres als Alterswohnsitz dient.
Am 8. und letzten Tag unserer Reise besuchten wir Malaga, die zweitgrößte Stadt Andalusiens. Beim Stadtrundgang sahen wir auch das Geburtshaus von Pablo Ruiz Picasso, die Markthalle, die Kathedrale und wurden zum Abschied zu einem Gläschen süßen Wein von unserem spanischen Reiseführer Roland eingeladen. Anschließend ging es dann zum Flughafen und zurück nach Wien.

Es war eine interessante und schöne Reise in die bevölkerungsreichste spanische Region, mit langen, goldfarbenen Stränden, steilen Gebirgszügen und immensen Ebenen, in denen Städte und Ortschaften mit einem äußerst reichen kunsthistorischen Erbe liegen.

Fotos: Maria und Manfred Smahel

Bericht: Maria Smahel