Dieses Licht leuchtet bis heute!
Krippenandacht in der Pfarrkirche
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Am 24.12.2013 um 16:00 waren viele Menschen in der Pfarrkirche
voll Erwartung auf das Krippenspiel versammelt.

Die ganze Adventzeit wurde ein Herbergsuchbild von Familie zu Familie, von Haus zu Haus, weiter gegeben und im Rahmen Krippenandacht in die Pfarre zurück gebracht.

15 Kinder verbrachten heuer die Vorweihnachtszeit nicht nur mit bloßem Warten auf das Christkind, sondern auch mit einer besonderen Vorbereitung für das Weihnachtsfest: Texte wurden gelernt und Kostüme anprobiert. 5 x trafen wir uns in der Kirche um zu proben und an unseren Schauspielkünsten zu feilen, bis es endlich soweit war: Wir waren noch viel aufgeregter, als all die unzähligen Kinder zusammen, die dann das Krippenspiel besuchten!

Viele, viele Menschen kamen dann in die Kirche, um dabei zu sein, wenn Josef vergeblich für sich und seine hochschwangerere Frau Maria bei den Wirten der Umgebung eine Herberge sucht. Gleichzeitig konnte man auch eine Familie, die im Hier und Jetzt lebt, dabei beobachten, wie sie "keinen Platz", "kein Geld" und "keine Zeit" für andere hatten.

Aber Gott glaubt an das Gute in uns - und so wurde Jesus eben in einem einfachen Stall geboren, um Licht in die Welt zu bringen. Sichtbar wurde dieses Licht durch den Stern, den einfache Hirten entdeckten und folgten. Dieses Licht leuchtet bis heute und fordert uns jedes Jahr aufs Neue dazu auf, uns der Botschaft von Weihnachten zu öffnen.

Der Familie im Krippenspiel gelang das: sie entschieden sich letztendlich doch dafür, großzügig, freundlich und offen für andere zu sein. Ob uns das auch gelingen wird?

Musikalisch wurde diese Andacht schwungvoll von jungen Musikerinnen, Musikern, Sängerinnen und Sängern begleitet.

Am Ende der Feier trug die Stadlauer Pfadfindergruppe 31 das Friedenslicht in die Kirche, wo es nun bis zum Ende der Weihnachtstage zum Mitnehmen zur Verfügung steht.
An den von der Firma Ströck gespendeten Lebkuchen erfreuten sich sichtlich alle.

 

Fotos: Franz Hamberger

mehr Fotos .. Bericht: Veronika Hofmann
Gerhard Jagenbrein