Vor einem sehr interessierten Publikum
stellte Herr Dr. Johann Lauber sein Buch „Wie Menschen zu
Fanatikern werden“ vor.
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Er begann mit einem Auszug aus dem Testament des Herrn
Mohammed Atta, der am 11.9.2001 das erste Flugzeug
in den Nordturm des World Trade Center in New York steuerte.
In 19 Punkten schreibt Mohammed Atta vor, wer seinen Besitz
erben soll und wie sein Körper zu bestatten ist. Ein deutscher
Islamwissenschaftler sieht in diesem Text einen manischen Frauenhasser
mit Sexualphobien.
Dr. Lauber erklärt Begriffe wie Identität,
Scham und Schamabwehr, Gruppenidentität und Großgruppenidentität.
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Störungen der Entwicklung in den ersten 3
Lebensjahren können zu ernsthaften und andauernden Schädigungen
in der späteren Entwicklung führen. Es werden dann an
anderen Menschen jene Schwächen verfolgt, die zu spüren
einem selbst unerträglich sind.
Dr. Lauber macht in seinem Buch deutlich, dass er Fanatiker
zwar verstehen möchte, aber sie auf keinen Fall
leiden kann und ihre Handlungen auch keinesfalls zu akzeptieren
sind.
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Nach dem interessanten Vortrag stand Dr. Lauber noch
für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.
Viele Zuhörer nutzten die Gelegenheit, das Buch zu kaufen, um sich
besser in die Materie vertiefen zu können.
Wir danken Herrn Dr. Johann Lauber für den aufschlussreichen Abend.
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Biografie:
Dr. Johann Lauber wurde 1948 in New York als Sohn österreichisch-jüdischer
Emigranten mit linker Weltanschauung geboren. Sohn von Menschen,
die das 3. Reich in den USA überleben konnten. Naheliegend,
dass er sich schon früh mit Faschismus und Stalinismus
auseinandersetzen musste. Studium der Medizin in Wien. Ausbildung
zum Psychotherapeuten (Gestalttherapie, Familientherapie) in
Deutschland und der USA. Seit 1985 Arbeit in einer sozialtherapeutischen
Ambulanz in Wien. Seit 2004 Lehrtherapeut am Institut für
Gestalttherapie Wien.
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Buchbeschreibung...
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