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Bei der Pfarrgemeinderatsklausur im Herbst
2009 wurde die Möglichkeit bedacht, dass in Zukunft in
Stadlau weniger Priester zur Verfügung
stehen. Aus diesem Grund bildete siche eine Arbeitsgruppe
unter der Leitung von Kurt Roth mit dem Ziel, die Zeiten
der Gottesdienste zu koordinieren bzw. zu reduzieren
und andere Alternativen - wie Wort-Gottes-Feier-LeiterInnen,
PastoralassistenInnen, u.a. - auszuarbeiten.
Im Jahr 2010 wurde eine schriftliche bzw. online-Umfrage
gestartet, wie sich die Stadlauerinnen und Stadlauer die Zukunft
vorstellen könnten. Leider war hier das "Echo"
sehr gering. So versuchte die Arbeitsgruppe mit Plakaten
auf diese Thematik in der Pfarr- und in der Filialkirche aufmerksam
zu machen. Auch im März-Pfarrblatt 2011
wurde in einem ausführlichen Artikel dieses Thema behandelt.
Im Frühjahr 2011 diskutierten darüber Mitglieder der
Arbeitsgruppe mit den Gruppierungen der Pfarre
(Jungschar, Pfadfinder, Männer-, Frauen-, Familienrunden,
...).
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Mittlerweile hatte sich die Aufgabe von "Gottesdienstzeiten"
zu "Zukunft Seelsorge in Stadlau"
weiter entwickelt. Am 16. Juni 2011 fand ein Informations-
und Diskussionsabend unter diesem Motto statt,
der sehr gut besucht war und bei dem auch eifrig diskutiert
wurde.
Folgende Bereiche wurden in den Gruppen und beim Informations-
und Diskussionsabend angesprochen:
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Messfeiern:
Die heilige Messe ist uns allen "heilig"! Die Qualität
der Messgestaltungen für unterschiedliche Altersgruppen ist
allen wichtig. Es wurden Überlegungen angesprochen, wie dennoch
eine Entlastung der Priester möglich wird.
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Sakramente:
Gemeinschaftstaufen, Sakramentenvorbereitung und -spendung mit anderen
Pfarren zusammenlegen. Die "Nachbetreuung" nach der Sakramentenpastoral
bleibt wichtig!
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Unterstützung der Priester:
Die Priester sollten sich ausschließlich um die Seelsorge
kümmern können und von administrativen Aufgaben möglichst
entlastet werden.
Notwendigkeit von gut ausgebildeten Laien für bestimmte Aufgaben
(LeiterInnen von Wort-Gottes-Feiern, Begräbnissen, etc.)
Wie kommt man zu Menschen, die in der Pfarre mitarbeiten? PastoralassistenInnen
anfordern, ehrenamtliche Tätigkeiten "ausschreiben",
... "Wo lassen wir neue MitarbeiterInnen zu?"
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Offenheit unserer Pfarre:
Sind uns Neuzugezogene wichtig? Wie gehen wir auf sie zu? Wie geben
wir ihnen eine neue (Pfarr-)"Heimat"?
Offenheit auch gegenüber anderen Konfessionen bzw. ohne Religionsbekenntnis
fehlt
Wie können wir die "Hemmschwelle" niedriger machen?
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Allgemein:
Gebet für und durch die Pfarrgemeinde: Bitte um konkrete Gebetsanliegen
Mehr und passende Angebote für Jugendliche
Assistenz für Familien, Jugendliche, Kinder im Pfarrhaus und
auf dem Sportplatz
Mehr und öftere Informationen vom Pfarrgemeinderat
Wie geht's weiter?
Jedes Mitglied des Pfarrgemeinderates überlegt sich bis 15. August
die vorrangigen Schwerpunkte und konkrete Lösungsvorschläge,
die von der bestehenden Arbeitsgruppe aufbereitet und im Herbst zur
Abstimmung vorgelegt werden. Über den jeweils aktuellen Stand
wird schnellstmöglich - auch in www.pfarrestadlau.at
- informiert.
| Fotos: Franz Hamberger |
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Bericht:
Arbeitsgruppe
"Zukunft Seelsorge in Stadlau" |
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