Pfarre Stadlau
Gemeindeaugasse 5
1220 Wien
Die Chronik der Pfarre Stadlau
Vorwort
01 / 282 22 44 pfarre.stadlau@donbosco.at
 

ZUKUNFT BRAUCHT HERKUNFT
ein Blick in die Geschichte von Stadlau

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Stadlau, ehemals kleines Marchfelddorf, bildet zusammen mit sieben anderen Orten heute den Riesenbezirk Donaustadt mit etwa derzeit 137.000 Einwohnern, hochmodernen Wohnanlagen, der Uno City, aber auch viel Erholungsflächen Viele von Ihnen kennen das alles aus eigener Erfahrung und eigenem Erleben.

In Stadlau erkennen Sie noch den alten Ortskern in der Schickgasse, Sie gehen durch die Straßenzüge aus der Gründerzeit, freuen sich über das gepflegte Grün in den Siedlungen und stoßen sogar auf Äcker und Auland als Nachbarn moderner Wohnanlagen.

Der 22. Bezirk Donaustadt besteht seht 1. Jänner 1956 und umfaßt die ehemaligen selbständigen Gemeinden Aspern, Breitenlee, Essling, Hirschstetten, Kagran, Stadlau und Süßenbrunn sowie Kaisermühlen. Wappen sind für die genannten Gemeinden nicht überliefert. Doch wurden 1905 von dem Heraldiker Hugo. G. Ströbl die Siegelbilder der Gemeinden zu dem Bezirkswappen zusammengefaßt.

Der urkundlich im 12. Jahrhundert bezeugte Name "Stadelowe" bedeutet "Augelände wo der Stadel steht". "Stadel": Scheune wurde das Gebäude genannt, in dem üblicherweise das Zinsgetreide (für die Abgabe des "Zehent") gesammelt wurde.

Das Siegel von Stadlau im 16. Jahrhundert zeigt eine Scheune mit geschlossenem, versperrtem Tor und Strohdach, auf dem Giebel zwei Fähnchen, außerdem einen größeren Baum sowie mehrere kleinere. Siegel dienten zur Unterfertigung oder Beglaubigung einer Urkunde oder als Briefverschluß.

Vielleicht wollen Sie aber auch wissen, wie es früher so war und wie sich das alles entwickelt hat? Dazu möchten wir, was Stadlau betrifft, einen kleinen Beitrag leisten.

Für die folgenden Texte wurden als Quellen vor allem verwendet: 
Die 1904 herausgegebene Chronik von Stadlau, die Chroniken der Salesianer und der Pfarre Stadlau ab 1918, des 1890 errichteten Klosters, der Marianischen Frauenkongregation ab 1896, Festschriften der Pfarren des Dekanates Donaustadt, der Schule und des Bahnhofs, "Blätter des Floridsdorfer Bezirksmuseums", sowie die Festschrift der Pfarre Stadlau von 1984, die mit Hilfe vieler Zeitzeugen entstanden ist. Auch unser Kirchenführer anlässlich des Jubiläums "75 Jahre Kirche zum heiligsten Herzen Jesu - Pfarre Stadlau" im Jahre 1999 fasst Wesentliches zusammen.

Diese und viele andere Publikationen werden in unserem Pfarrarchiv aufbewahrt und berichten von der Herkunft unseres Bezirksteiles.

Willkommen alle, die uns bei unseren Streifzügen begleiten wollen!

Mag. Gertrud Smahel