| ZUKUNFT
BRAUCHT HERKUNFT
ein Blick in die Geschichte von Stadlau
Liebe Leserinnen,
liebe Leser!
Stadlau,
ehemals kleines Marchfelddorf, bildet zusammen mit sieben anderen
Orten heute den Riesenbezirk Donaustadt mit etwa derzeit 137.000
Einwohnern, hochmodernen Wohnanlagen, der Uno City, aber
auch viel Erholungsflächen Viele von Ihnen kennen das alles aus
eigener Erfahrung und eigenem Erleben.
In Stadlau
erkennen Sie noch den alten Ortskern in der Schickgasse, Sie
gehen durch die Straßenzüge aus der Gründerzeit, freuen sich über
das gepflegte Grün in den Siedlungen und stoßen sogar auf Äcker
und Auland als Nachbarn moderner Wohnanlagen.
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Der 22. Bezirk Donaustadt besteht seht 1. Jänner
1956 und umfaßt die ehemaligen selbständigen Gemeinden
Aspern, Breitenlee, Essling, Hirschstetten, Kagran, Stadlau und
Süßenbrunn sowie Kaisermühlen. Wappen sind für
die genannten Gemeinden nicht überliefert. Doch wurden 1905
von dem Heraldiker Hugo. G. Ströbl die Siegelbilder der Gemeinden
zu dem Bezirkswappen zusammengefaßt.
Der urkundlich
im 12. Jahrhundert bezeugte Name "Stadelowe"
bedeutet "Augelände wo der Stadel steht". "Stadel":
Scheune wurde das Gebäude genannt, in dem üblicherweise
das Zinsgetreide (für die Abgabe des "Zehent")
gesammelt wurde.
Das
Siegel von Stadlau im 16. Jahrhundert zeigt eine Scheune
mit geschlossenem, versperrtem Tor und Strohdach, auf dem Giebel
zwei Fähnchen, außerdem einen größeren Baum
sowie mehrere kleinere. Siegel dienten zur Unterfertigung oder
Beglaubigung einer Urkunde oder als Briefverschluß.
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Vielleicht
wollen Sie aber auch wissen, wie es früher so war und wie sich
das alles entwickelt hat? Dazu möchten wir, was Stadlau betrifft, einen
kleinen Beitrag leisten.
Für die folgenden
Texte wurden als Quellen vor allem verwendet:
Die 1904 herausgegebene Chronik von Stadlau, die Chroniken
der Salesianer und der Pfarre Stadlau ab 1918, des 1890 errichteten
Klosters, der Marianischen Frauenkongregation ab 1896, Festschriften
der Pfarren des Dekanates Donaustadt, der Schule und des Bahnhofs, "Blätter
des Floridsdorfer Bezirksmuseums", sowie die Festschrift der Pfarre
Stadlau von 1984, die mit Hilfe vieler Zeitzeugen entstanden
ist. Auch unser Kirchenführer anlässlich des Jubiläums "75 Jahre
Kirche zum heiligsten Herzen Jesu - Pfarre Stadlau" im Jahre 1999
fasst Wesentliches zusammen.
Diese und viele
andere Publikationen werden in unserem Pfarrarchiv aufbewahrt
und berichten von der Herkunft unseres Bezirksteiles.
Willkommen
alle, die uns bei unseren Streifzügen begleiten wollen!
Mag. Gertrud
Smahel |