|
Pfarre Stadlau Gemeindeaugasse 5 1220 Wien |
Die Chronik der Pfarre
Stadlau Bahnhof |
01 / 282 22 44 pfarre.stadlau@donbosco.at |
|
Die Stadlauer Brücke und der Bahnhof Aus
"Chronik der Gemeinde Stadlau" 1904: Die eiserne Spur der "privilegierten österreichisch-ungarischen Staats-Eisenbahn-Gesellschaft" kam vom Zentralbahnhof in Wien durch den Prater zur Donau, "übersetzte diese und deren Nebenarm, durchschnitt die Auen auf hohen, starken Dämmen und durchquerte das Gemeindegebiet." Eine größere Zahl von Fabriksunternehmungen hat sich in Schienennähe angesiedelt und trug gleichfalls zur Vergrößerung und Verbesserung des Verkehrs bei.
1872 wurde der Bau einer direkten Verbindung mit der Kaiser Ferdinands - Nordbahn via Süßenbrunn in Angriff genommen. 1885 wurde die Legung eines zweiten Gleises nach Marchegg vollendet. "1893 begann in dem kleinen Dorf die industrielle Entwicklung, in deren Verlauf die Dorfsiedlung von Zinshausvierteln eingeschlossen wurde, während jenseits des Bahnhofes eine große Eisenbahnerkolonie entstand." "In der Zeit der Jahrhundertwende wird der Bahnhof Stadlau als Vor- und Rangierbahnhof des Wiener Bahnhofes genannt." Erweiterung der Gleisanlagen 1897. 1904 wird der Bedienstetenstand mit 30 Beamten und 590 Unterbeamten und Dienern angegeben. Die Geschäftswelt empfängt kräftige Impulse. Nach der Nachkriegskonjunktur (bis zu 4000 Wagen innerhalb 24 Stunden) und dem Rückschlag in der Wirtschaft 1927 folgten einschneidende Sparmaßnahmen auch beim Bahnhof Stadlau. 1932 Neubau der Stadlauer Eisenbahnbrücke. Große Belastungen während des 2. Weltkrieges, schwere Verwüstungen zu Kriegsende. 1968 Bau der Unterführung der Erzherzog Karl Straße. Zukunftsperspektiven bringt der Großverschiebebahnhof Kledering. Wegen der zunehmenden Bevölkerungszahl wird Stadlau wohl ein wichtiger Bahnhof bleiben und wurde auch entsprechend renoviert. Bau eines neuen Steges über die Gleisanlagen von der Langobardenstraße zur Smolagasse. |
|||||||