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Pfarre Stadlau Gemeindeaugasse 5 1220 Wien |
Die Chronik der Pfarre
Stadlau Aufbau eine christlichen Gemeinde |
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| Aufbau einer christlichen Gemeinde
Vereine / Kongregationen /
Katholische Aktion Die kirchlichen Gruppierungen der Laien wurden für das Pfarrleben immer wichtiger. Die Salesianer konnten auf dem aufbauen, was in den Jahren seit der Gründung des Klosters für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer schon gewachsen und dort beheimatet war. Das
neue "Vereinshaus", wie das Kirchengebäude in der
Gemeindeaugasse genannt wurde, beherbergte zunächst alle Gruppierungen
der männlichen Jugend und Erwachsenen. Nach und nach wurden - nach Umbau
eines Stadels - auch Mädchen und Frauen Räumlichkeiten zur Verfügung
gestellt. Gestaltung der Festzüge, Kirchenchor, Theaterspiel, Blasmusik
und Bücherei, Passionsaufführungen, Konzerte, Seminare und Gesprächsabende
prägten das kulturelle und gesellschaftliche Leben. Während
sich die Salesianerpatres bemühten, durch Volksmissionen und die Pflege
der Liturgie und des Sakramentenempfanges das religiöse Leben zu stärken,
waren die Laien auch durch Elend und Not der Nachkriegsjahre
und der Zwischenkriegszeit besonders herausgefordert: Ausspeisungen,
Nähstube, Lebensmittelpakete, Brennmaterial und Winterbekleidung, Weihnachtsbescherungen,
Ferienlager und viele Einzelaktionen gab es, aber auch über die Pfarrgrenzen
hinaus sollte die Not gelindert werden. (Salesianische Missionare). Ausführlich hat der damalige Pfarrer von Stadlau. P. Michael Staudigl, in der Chronik dargestellt, welchen Anordnungen und Schikanen das kirchliche Leben in den Jahren der Hitlerherrschaft ausgesetzt war. Auch, wie er manche Situationen "mit Schmäh" oder Beharrlichkeit gemeistert hat. Erschütternd die Aussagen zum Kriegsende im Frühjahr 1945: Chronikzitat dazu ... |