Pfarre Stadlau
Gemeindeaugasse 5
1220 Wien
Die Chronik der Pfarre Stadlau
Aufbau eine christlichen Gemeinde
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Aufbau einer christlichen Gemeinde

Vereine / Kongregationen / Katholische Aktion
Soziale Aufgaben / Mission und Weltkirche
Seelsorge im "Dritten Reich" / Kriegsende



Vereine / Kongregationen / Katholische Aktion

Die kirchlichen Gruppierungen der Laien wurden für das Pfarrleben immer wichtiger. Die Salesianer konnten auf dem aufbauen, was in den Jahren seit der Gründung des Klosters für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer schon gewachsen und dort beheimatet war.

Das neue "Vereinshaus", wie das Kirchengebäude in der Gemeindeaugasse genannt wurde, beherbergte zunächst alle Gruppierungen der männlichen Jugend und Erwachsenen. Nach und nach wurden - nach Umbau eines Stadels - auch Mädchen und Frauen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Gestaltung der Festzüge, Kirchenchor, Theaterspiel, Blasmusik und Bücherei, Passionsaufführungen, Konzerte, Seminare und Gesprächsabende prägten das kulturelle und gesellschaftliche Leben.



Soziale Aufgaben / Mission und Weltkirche

Während sich die Salesianerpatres bemühten, durch Volksmissionen und die Pflege der Liturgie und des Sakramentenempfanges das religiöse Leben zu stärken, waren die Laien auch durch Elend und Not der Nachkriegsjahre und der Zwischenkriegszeit besonders herausgefordert: Ausspeisungen, Nähstube, Lebensmittelpakete, Brennmaterial und Winterbekleidung, Weihnachtsbescherungen, Ferienlager und viele Einzelaktionen gab es, aber auch über die Pfarrgrenzen hinaus sollte die Not gelindert werden. (Salesianische Missionare).
1992 - 1994 übernahm die Pfarrgemeinde die Beherbergung, Versorgung und intensive Betreuung mehrerer bosnischer Flüchtlingsfamilien. Sobald alle Arbeit und Wohnungen hatten, mußten die Räumlichkeiten wieder für die Kinder- und Jugendpastoral neu adaptiert werden.



Seelsorge im "Dritten Reich" / Kriegsende 1945

Ausführlich hat der damalige Pfarrer von Stadlau. P. Michael Staudigl, in der Chronik dargestellt, welchen Anordnungen und Schikanen das kirchliche Leben in den Jahren der Hitlerherrschaft ausgesetzt war. Auch, wie er manche Situationen "mit Schmäh" oder Beharrlichkeit gemeistert hat. Erschütternd die Aussagen zum Kriegsende im Frühjahr 1945: Chronikzitat dazu ...